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1. August 1. August3. August 3. August

2. August

gesamte Route

unkorrigierter GPS-Track!

Notizen: Aufstehen um 5:45 Uhr, kalt (10 °C), halb 7 kommt Eigentümer mit freiem Oberkörper, guckt, fragt nach Woher, wohin, »alles Gute!«; Dom-Überquerung, orthodoxes Kloster/Kirche, Gottesdienst, viel Kommen & Gehen, toter Hund, noch ganz frisch, 2 tote Krähen, wie ich so schreibe, kommt Frau, der meine »Sitzbank« als Verkaufstresen dient; ich rücke zur Seite, und sie baut ihre Tomaten auf, Anrufversuche, auch bei Clemens und probehalber bei Conny: entweder geht keiner ran, oder es scheint besetzt, bei Weiterfahrt Spatz auf der Straße, der nicht wegfliegt, kann ihn packen und von der Straße räumen, später toter (blutiger) Spatz auf der Straße, Vorsatz: Kartoffelpause erst dann, wenn ich 3 km Vorsprung vor 15-km/h-Schnitt habe; wird nichts draus, erste mautpflichtige Autobahn, seit gestern auch Äpfel im Angebot, daneben viele Kartoffeln (auch rote wie meine), Tomaten etc., vorgestern gab's Pfefferkuchen, irgendwelche Sotschi-2014-Maskottchen (gefüllt mit ?) aus großen Töpfen was zu trinken (heiß?), Bushaltestellen mit Baustahlsitzen, Pause mit 1 Pfund Kartoffeln, 300 g Butterplätzchen, 1 Banane, Fahrt kann »beginnen«, Bus hielt, Kondukteur sieht mich, zögert, kommt rausgesprungen, »aus Deutschland?«, obwohl er das Fahrrad nur von hinten gesehen hat; auf seine Frage »woher?« antworte ich versehentlich »Rostow«, was er als D-Rostock deutet, wird aber noch geklärt; ich will auf LKW-Parkplatz Flaschen umfüllen und Müll entsorgen, ruft mir wieder einer entgegen: Deutschland! und weist auf die Fahne (der kennt sie also), ist gelegentlich dort unterwegs, fragt, wohin, und ich frage nach Entfernung zwischen Rostow und Fährengrenzstelle und nach Kosten; er meint, es seien zwischen 400 und 500 km, was ich anzweifle. Er holt Atlas (den ich ihm am liebsten gleich abkaufen würde), und tatsächlich: 450 km; ich muss also noch mehr fahren oder umplanen (LKW-Überfahrt auf Fähre kostet angeblich 2000 Rubel; ich kalkuliere für mich mit 500); Anruf in Grieben geklappt, langes Gespräch, Silvia hat angeblich immer noch keine Mail von mir; ich muss mal prüfen, ob bei diesem Massenmailversand womöglich die letzten Adressen abgeschnitten werden; Woronesch wird mir unangenehm in Erinnerung bleiben, nichts Sehenwertes, Sirenengeheule ohne Ende, Polizei? Krankenwagen?, besoffene Soldaten, vermutlich gerade entlassen, einer schnappt sich (vermutlich wegen Brand) mit seinem dank Alkohol auf Fruchtfliegenniveau reduzierten Denkvermögen meine Neonflasche (die einzige leere), wirft sie nach Entdeckung seines Fehlgriffs so, dass ich sie auf der Straße wieder aufheben kann (Flasche ist nur als Signalfarbe für mich wichtig), später Radartransport, uralte Technik mit viel Tamtam durch die Stadt gefahren, Typ auf Parkplatz fragt nach Problemen mit Mafia, ich: kein Geld, keine Mafia, er lacht; Beschluss gefasst, Knoblauchzwiebel zu kaufen, aber an 2 Ständen vorbeigefahren, große, schwierige Panne flicken, Scheiß-China-Flicken

Quartier bei Timirjasew Sadonsk, Kirche
Ins Dontal Don
Don Sadonsk, orthodoxe Kirche und Kloster
Sadonsk, Gebäude Sadonsk, Kloster
Sadonsk, Kirche Sadonsk, Detail der Kirche
Sadonsk, Kirche, Gottesdienst Sadonsk, zwei ehemalige Raben
Chlewnoje, Fliegerdenkmal Gemüseverkauf an der M4
Gemüseverkauf an der M4 Gemüseverkauf an der M4
Don-Schleife bei Knjasewo Woronjezh, Theater
Woronjezh, Lenin-Denkmal Woronjezh, entlassene Soldaten
Woronjezh, entlassene Soldaten Woronjezh, Brücke über den Woronjezh
Woronjezh, Brücke über den Woronjezh Woronjezh, Kirche
Woronjezh, orthodoxe Kirche Brückenbaustelle südöstlich von Woronjezh
Brückenbaustelle südöstlich von Woronjezh Feldabbrand südlich von Bobrow
Feldabbrand südlich von Bobrow Feldabbrand südlich von Bobrow
Feldabbrand südlich von Bobrow

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