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7. Juni 7. Juni9. Juni 9. Juni

8. Juni

D58xD38bxD38 – Saintes Maries-de-la-Mer – Digue à-la-Mer – D36cxD36 – Salin-de-Giraud – Fähre – D35bxD35xD24xN568xD24 – Saint Martin-de-Crau – D27 – Maussane-les-Alpilles – les Baux-de-Provence – D27xD5 – (bis zur Passhöhe in Richtung Saint Rémy-de-Provence und zurück) – Maussane-les-Alpilles – D78xD24xD25 – Eyguières – D569xN659xD19xD16 – D16 (hinter Grans) (158 km)

Also, man kann nicht gerade sagen, dass diese Nacht besonders toll war. Außerdem gilt heute wie gestern, dass langes Ausschlafen ausfällt, wie weit weg auch immer am Morgen die Mücken sein mögen. Wer weiß schon, wann die Herrschaften vorn auf dem Hof aufstehen. Wir wollen doch keine unangenehmen Begegnungen. Also mache ich mich bereits zu früher Stunde auf den Weg. Ein paar Happen werden sich wohl unterwegs ergeben.

Nach einem kurzen Rätselraten biege ich auf eine der D38x-Straßen ab. Man kennt sich hier wohl aus. Oder auch nicht, aber das werde ich dann ja sehen. Auf jeden Fall stimmt die Richtung, wie ich am Stand der Sonne erkennen kann. An ihr kann ich auch sehen, dass das Wetter heute stimmt. Vorerst jedenfalls. Und wenn mich meine Informationen nicht täuschen, bin ich jetzt in der Camargue, einer Ebene zwischen Land und Meer, ohne jede Erhebung und – das ist jedenfalls mein Eindruck aus Form und Lage in der Karte – aufgeschwemmt durch die Rhône im Laufe der Jahrmillionen. So sehen also abgetragene Alpen aus. Es ist aber nicht so oder nicht mehr so… oder zumindest hier nicht mehr so, dass das Mittelmeer nach Norden hin seichter wird, sondern es entsteht fester Boden. Freilich, der Wasseranteil ist noch enorm, sei es in Form der vielen Etangs, deren Fläche teilweise riesig ist, sei es in Form einfacher Pfützen, die die Wiesen durchsetzen. Und das Besondere an diesen Pfützen besteht darin, dass sie nicht vom letzten Regen übrig geblieben sind, sondern »von unten kommen«. Das sind Salzwasserpfützen, und weil sie praktisch immer dort sind, haben sie maßgeblich die Vegetation geprägt. Auf Salzflächen wächst schließlich längst nicht alles. Und so blüht hier auch kein wuchernder Dschungel, sondern gedeihen karge Buschgräser und kleine Büsche. Soll es etwas höher hinausgehen, brauchen die Pflanzen wenigstens einen halben Meter Boden unter dem Wurzelansatz, um salzfreies Wasser aus dem Erdreich ziehen zu können.

Rechts befindet sich die Petit Rhône. Es könnte auch ein Kanal sein, jedenfalls ist keine Strömung zu erkennen. Hier und da ist ein Boot zu sehen, angefangen vom vollgelaufenen Ruderkahn bis hin zu kleinen Jachten und Segeljollen. Aber das ist kein Hafengelände. Entweder ist hier noch nicht Saison, oder diese Anlegestellen sind nicht so attraktiv. – Auf der anderen Seite, in den Wiesen, weiden Schimmel. Sie sollen typisch für die Camargue sein; ich habe gehört, sie kämen schwarz zur Welt und verlören ihre Farbe im ersten Lebensjahr. Jedenfalls werden sie gebraucht, um all die Angebote für Pferderitte gewährleisten zu können, von denen ich entlang der Straße lese. Die Schilder finden sich neben dem Eingang zu Hotels, und ich überlege, ob es vielleicht sinnvoll gewesen wäre, statt auf einem Anhänger im Schlafsack mit Mücken hier in einem gehobenen Etablissement zu nächtigen, aber die Hoteliers haben nicht nur die Pferde, sondern auch die Zimmerpreise bekannt gemacht, und die sind, der Gegend angepasst, gesalzen. Das wären neue Rekordspesen für eine Übernachtung, jedenfalls was meine Privatreisen betrifft. Außerdem ist diese Betrachtung ohnehin müßig: Die Nacht ist ja eh vorüber.

Na, und so erreiche ich die Kurve nach Osten, rechterhand einen Deich, und bevor ich jetzt ewig hinter einer Sichtsperre lang fahre, will ich doch wenigstens mal einen Blick dahinter werfen. Und da ist es, das Meer! Ich gehe an einem Strandrestaurant vorüber, in dem der Wirt momentan sein einziger Gast zu sein scheint, stapfe durch den Sand und stehe schließlich dort, wo die Brandung ihre letzten Ausläufer verspült. Und dieses Wetter! Könnte es toller sein? Es ist nicht heißer Mittag, es regnet nicht, der Strand ist weder vermüllt noch überlaufen noch musste ich über gestapelte Teutonen klettern… Es ist perfekt! Also, natürlich gibt es schönere Strände, mit einer Steilküste dahinter beispielsweise oder schneeweiß oder mit blaugrünem Meer. Aber das ist jetzt alles nicht bedeutend. Ich will ja hier nicht baden. Ist ohne Badehose auch zumeist problematisch, aber hier hätte ich vielleicht sogar mal kein Publikum. Nach einer Weile stapfe ich wieder zurück. Jetzt kommt Saintes Maries. Jetzt endlich!

Der Ort ist ein ziemlich äußerer Vorposten in Richtung Süden. Weiter drüben, im Osten, geht’s noch weiter nach »unten«. Das Dorf an der Küste beginnt ganz gewöhnlich und überrascht insgesamt nicht weiter, aber unter den Bedingungen, wie sie im Moment herrschen, hat es einfach eine Traumlage. Die Restaurants auf der dem Kai gegenüber liegenden Straßenseite haben den Blick auf den Hafen und durch eine schmale Öffnung auch aufs offene Meer. Im Hafen liegen hier ein paar mehr Schiffe, aber kaum mal ein größeres Stück. Abseits des Hafens stehen Wohnmobile und VW-Busse auf dem letzten asphaltierten Streifen vor dem Strand, und in ihnen schlafen Leute, die nicht so zeitig aufstehen wie ich. Na ja, sie haben wohl (auch) Urlaub.

Was ich jetzt voller Spannung suche, ist die Ausfahrt in Richtung Osten. Wenn ich mir die Landkarte ansehe, habe ich den Eindruck, als müsste ich jetzt übers Wasser schreiten. Es sieht wirklich aus, als müsste ich über Wasserpassagen von zweimal 400 und einmal 200 Meter Breite irgendwie hinwegkommen. Das sind für ein Fahrrad freilich wirklich ernstzunehmende Hindernisse. Wie hoch die Qualität der Karte diesbezüglich ist, werde ich indes bald feststellen können. Das erste Problem, ob real oder nicht, wird sich mir in vielleicht zehn Minuten in den Weg stellen. Ich werde es sehen. Und wenn es denn wirklich eins ist, dann muss ich einen riesigen, wahrscheinlich ziemlich langweiligen Umweg über Arles am Ausgangspunkt des Rhône-Deltas machen, der mich bestimmt 30 oder 40 Kilometer zusätzlich kostet.

Die Ausfahrt ist unspektakulär, unbeschildert, aber auch nicht zu verfehlen, da ich einfach nur in Richtung Sonnenaufgang fahren muss. Dort verliert sich ein Weg zwischen Büschen und Steinen in einer Szene, die schlechterdings keine Höhe hat. Wie weit dieses Gemisch aus Seen, Meer und Landzungen reicht, ist überhaupt nicht abschätzbar. Und ob es sich rechts um das Meer handelt oder um eine Lagune oder etwas Vergleichbares, das durch einen weiteren Landstreifen vom Meer abgetrennt und daher gegen Brandung geschützt ist, lässt sich auch nicht sagen. Ich bin also drauf und dran, in die Weite zu fahren, allein mit dem Vertrauen in die Karteninformation ausgestattet, dass es eine andere Seite gibt, unabhängig erst mal davon, ob man die als Fahrer erreichen kann. Gewissheit gibt mir allerdings mein alter Fahrradreiseführer. Der Mann will die Strecke schon mal gefahren sein, allerdings mit einem Mountainbike, aber so schmal sind meine Reifen ja letztlich auch nicht. Das könnte schon was werden, wenn ich die Kiste nicht kilometerweit durch Schlamm oder Sanddünen schieben muss.

Zuerst allerdings stinkt mich links eine Müllhalde an. Das ist immer so eine Sache: Komme ich durch ein Landschaftsschutzgebiet oder eine Gegend, die mir gut gefällt, z.B. im Gebirge, finde ich Müllhalden deplaziert. Aber natürlich müssen die Leute auch hier irgendwohin mit ihren Abfällen. Wobei sie sich allerdings mehr Mühe geben könnten, das ganze Zeug Platz sparend und weniger sichtbar abzukippen. Hier wird er breitgefahren, und wenn da nicht die Radlader im Gange wären und Hunderte Möwen kreisen würden, hätte ich wahrscheinlich nichts davon gemerkt, es sei denn, meine Nase wäre etwas empfindlicher für solche Gerüche. Ich bin ganz froh, dass sie es nicht ist. Na ja, und letztlich bleibt die Frage, ob dieser Ort hier wirklich der geeignetste ist. Das ist erstens ein Naturreservat und zweitens nicht der Mittelpunkt aller möglichen Siedlungen. Etwas weiter landeinwärts wäre sicherlich ein auch infrastrukturell besser erreichbarer Platz gefunden worden. Aber vielleicht macht ja hier jeder seine eigenen Häufchen.

Das erste breite Wasserhindernis erweist sich als keines, und mein Optimismus wächst. Der Weg ist auch gut befahrbar – sogar für Autos. Allerdings ist er unbefestigt, teils mit Schotter planiert, teils sandig. Man kann ihn mit bescheidenen Ansprüchen und moderatem Kraftaufwand fahren. Und welchen Grund auch immer es haben mag – es sind hier so gut wie keine Autos. Die letzten stehen rechts am Strand der Lagune, wohl, weil dort eine Übernachtung so romantisch oder ruhig ist. Es scheinen ein paar richtige Langschläfer darunter zu sein. Und dann kommen auch Hindernisse, die für normale Autos kaum zu überwinden sind: Riesige Steine blockieren den Weg bis auf einen Durchlass, der selbst mir mit meinen Packtaschen kleine Probleme bereitet. Aber mir soll es recht sein. Dann habe ich wenigstens meine Ruhe.

Links kommen ein paar größere Wasserfelder, und in einigen von ihnen entdecke ich tatsächlich auch Flamingos. Ich habe die Tiere noch nie in freier Wildbahn gesehen, höchstens im Fernsehen, und da war es wohl auch »nur« ein Bericht über den Serengeti-Nationalpark, aber hier bin ich ja noch lange nicht in den Tropen, und trotzdem scheinen die Bedingungen für die rosafarbenen Vögel zu genügen. Aus dem Dunst des Hintergrundes erhebt sich der Mont Ventoux! Mensch, ist das ein Berg! Das war nun schon vorgestern, dass ich dort oben war, und noch immer begleitet er mich. Zugegeben, ich fahre jetzt noch einmal südlich an ihm vorbei, aber die Entfernung beträgt vielleicht 60 bis 80 Kilometer. Dass ich ihn überhaupt sehe!

Und weiter geht’s. Auch das nächste Wasserhindernis ist keines. Entweder ist die Karte hier unpräzise oder sie muss nur richtig interpretiert werden. Um das »eigentliche« Land herum sind Felder schraffiert, die man für Wattenmeer oder Überflutungsgebiete halten könnte, und wenn man so will, »betrete« ich nie das Meer, sondern nur diese Überflutungsgebiete. Zwar liegt der Weg tatsächlich häufig nur zehn oder 20 Zentimeter über dem Wasserspiegel, aber er wirkt ziemlich trocken und überhaupt nicht ausgewaschen oder vermoddert von Überschwemmungen. Er ist nur endlos lang, und der Reisende muss dazu eine gelassene, vielleicht sogar positive Einstellung finden. Kein Problem für mich, denn Wind und Wetter machen mir kein Problem. Wie das wäre, wenn mir der Ostwind jetzt über -zig Kilometer Regen ins Gesicht peitschen würde, darüber denke ich lieber gar nicht erst nach. Er tut’s ja auch schließlich nicht.

Wieder nach einer Weile komme ich an einem Leuchtturm vorbei. Wem die hier wohl noch leuchten? Jedenfalls fährt aus dem zugehörigen Grundstück ein Auto heraus, in dem eine junge Frau sitzt, und nach einer Weile überholt sie mich. Schnell kann sie auf dieser Piste nicht fahren. Meine Herren, das ist ja ein Wohnen am Ende der Welt! Kein Mensch weit und breit. Obwohl – wenn man es recht bedenkt, ist die nächste Siedlung gut zehn Kilometer entfernt, die nächste kleine Stadt 20. Das ist keine so fürchterliche Entlegenheit. Aber das, was sie ist, kann sofort erspürt werden. Würden die Leute hier in den Bergen wohnen, dann könnte schon auf der nächsten Waldlichtung ein weiteres Haus stehen. Hier kann jeder sehen: Es gibt keine nächste Lichtung, und das nächste Haus ist zu weit weg, um erkennbar zu sein.

Die Beschilderung ist hier sehr mager. Das gute Wetter ist für mich insofern auch deshalb von Vorteil, als ich mir den Kompass sparen kann. Auf diese Weise werde ich nach einem Abzweig misstrauisch, und nachdem ich 500 Meter in die falsche Richtung gefahren bin, fast direkt aufs offene Meer hinaus, kehre ich um und nehme dann den richtigen Abzweig. Mein nächstes Ziel ist Salin-de-Giraud. Ich möchte mir die Salinen ansehen. Die Landkarte weist dafür ein weites Areal aus, mehrere Quadratkilometer, wobei nicht so sicher ist, ob vielleicht weitere Gebiete, die nicht unmittelbar mit dem offenen Meer verbunden sind, auch noch dazugehören.

Wenig später erreiche ich Salin. Die Fahrt verlief bis hierher sehr gut; ich hatte auf den letzten Kilometern Unterstützung durch einen kräftigen Nordwest. Da die Salinen der Wendepunkt der heutigen Fahrt werden, dürfte der Nachmittag weniger zum Vergnügen werden. Erst mal spaziere ich allerdings durch den Ort, um zu sehen, ob ich irgendwo meine Vorräte aufbessern kann. Aber ich kann Runden drehen, so viele ich will, das Städtchen scheint keinen offenen Laden aufzuweisen. Dabei macht der Ort keinen armseligen Eindruck. Zumindest früher einmal dürften die Salinen recht einträglich gewesen sein. Wie das Geschäft jetzt läuft, vermag ich nicht zu beurteilen.

Mit der Sucherei möchte ich mich nicht zu lange aufhalten; darum verlasse ich den Ort nach Süden, um mir zuerst die Salinen anzusehen und dann mit der Fähre die Rhône zu überqueren, deren Hauptstrom hier verläuft. Gleich hinter den letzten Häusern wird die Gegend »unaufgeräumt«. Der Mensch hat die Landschaft geprägt, Dämme aufgeschüttet, Straßen und Gräben gezogen, aber irgendwie wirkt das alles ein bisschen heruntergekommen. Ich frage mich schon die ganze Zeit, aus welchen Gründen wohl Salinen heutzutage noch betrieben werden. Kalisalz kann komfortabel in Salzbergwerken gewonnen werden. Es muss nicht getrocknet werden – wobei das hier auch mehr oder weniger kostenlos die Sonne übernimmt –, es ist frei von Verunreinigungen der »modernen« Art (Schwermetalle, organische Chlorverbindungen etc.), wie sie Flüsse und zunehmend auch Seen und Meere infolge »zivilisatorischer« Aktivitäten enthalten. Keine 20 Kilometer östlich von hier verzeichnet die Karte umfangreiche Industrieanlagen. Hier sollen auch Raffinerien sein. Warum also Salinen? Gibt es keine Salzstöcke in Frankreich? Enthält dieses Meersalz vielleicht wertvollere Bestandteile als das Kalisalz? Egal. Ich gucke mir das jetzt einfach an. Und wo ich zum ersten Mal einen Blick auf die Salinen werfen kann, verblüffen sie mich durch ihre Farbe. Das Meerwasser ist rosa; es sieht hochgradig ungenießbar aus, und es scheint frei von jeglichem Leben zu sein. Hier herrschen nur Sonne, Wind und rosa Wasser. Die Becken scheinen zwar sauberes Wasser zu enthalten, aber Verunreinigungen können hineingeweht werden. Auch ich habe praktisch freien Zugang über einen schmalen Trampelpfad, der durch keinerlei Zäune oder gar Mauern versperrt wird. Und weil die Kanäle und Becken irgendwie alle gleich aussehen und auch durch kleine Änderungen des Betrachtungsstandortes keine neue Perspektive entsteht, setze ich mich erst mal hin und mache zweites Frühstück. Oder drittes? Egal.

Während ich da so sitze, kommt ein Arbeiter vorbei und macht sich an den Riegeln und Absperrteilen zu schaffen, befreit sie von auskristallisiertem Salz, öffnet hier einen Durchfluss, schließt dort einen, nimmt wohl auch Notiz von mir, aber wir wechseln keine Worte. Und ich gucke mir die ganze Sache an und überlege mir, wie aus diesem nach wie vor dünnflüssigen nass letztlich Salz wird. Man kann es ja wohl nicht bis zur völligen Erstarrung hier lassen, denn dann dürfte es sich als eine harte Kruste über allem niederschlagen, wie jetzt am Schotter der Beckenbegrenzung schon zu erkennen ist.

Als ich mit der Mahlzeit fertig bin, fahre ich noch ein Stück weiter und gelange zu einem Hügel, der als Aussichtspunkt über das ganze Salinenfeld errichtet wurde. Dort stehen auch ein paar Tafeln, die erklären, welchen Weg das Meerwasser bis dorthin nimmt, wo es dann irgendwie Salz wird. Farblich ist die zunehmende Salzkonzentration hervorgehoben. Hinter mir liegen große Salzhaufen, ziemlich schmutziges Zeug, überhaupt nicht mehr rosa. Es könnte auch Abraum sein, aber es muss wohl Salz sein, das dann der weiteren Verarbeitung und Reinigung zugeführt wird.

Na gut, ich will zur Fähre. Sie ist nicht schwer zu finden. Es dauert nur eine Weile, bis sie schließlich losfährt. Dafür ist sie für mich kostenlos. Die Rhône scheint hier zum Stillstand gekommen zu sein. Der Fluss liegt wie ein langgezogener See da, lediglich durch den Wind gekräuselt. Dieser Friede hat auf der anderen Flussseite ein Ende: Nach zwei Kilometern kommt der Richtungswechsel nach Norden. Jetzt bläst mir wirklich ein kräftiger Wind entgegen, und die Landschaft kann überhaupt nicht darüber hinwegtrösten. Sie ist im Gegenteil richtig trostlos. Topfeben, so schreibt mein Reiseführer, sei die Crau, und dem habe ich nichts hinzuzufügen. Ein paar Bäume da und dort, ein paar Schilffelder entlang der zahlreichen Gräben und Kanäle und nur sehr gelegentlich ein Gehöft (von Dörfern kann keine Rede sein). (Warum heißen die eigentlich alle »Mas« irgendwas? So fängt nämlich laut Karte der Name sehr vieler Gehöfte hier an. Eine Antwort auf diese Frage finde ich nicht, auch nicht im Wörterbuch.) Allgegenwärtig allerdings und ungehemmt der Gegenwind, und was immer deutlicher wird, ist mein Wassermangel. Die letzten Getränke sind alle, und was jetzt nur noch nicht angefangen hat, ist der Durst. Aber lange kann das bei diesen Temperaturen nicht mehr dauern. In eines der Gehöfte biege ich dann schließlich ab, um zu sehen, ob dort Wasser zu bekommen ist. Ein Mann hilft mir. Er deutet an, dass der Wasserhahn, an dem ich zuerst zapfen möchte, kein gutes Wasser enthält, wahrscheinlich ungefiltertes Grundwasser. Ich bekomme besseres Wasser. Prima, wieder eine Sorge weniger!

Irgendwann verlasse ich die Straße nach Arles, bewege mich eine Weile in Richtung Nordosten und erreiche schließlich St. Martin. Hier möchte ich meine übrigen Vorräte aufbessern und folge im Ort den Hinweisschildern zu einem Supermarkt. Sie sind wohl etwas marktschreierisch, denn der Weg zum Markt ist ziemlich weit. Im Grunde liegt er vor den Toren des Ortes, und während ich so fahre, überlege ich noch, vor welcher Kurve ich wieder umkehre, weil mir das allmählich zu dumm wird. Dann wird er aber doch noch sichtbar, und ich kaufe ein, was ich tragen kann. An der Kasse hat eine Kundin ein kleines Problem mit ihrem Korb, und ich versuche so etwas wie einen Scherz. Wir tauschen ein kurzes Lächeln. Als ich vor dem Markt noch mit dem Verstauen meiner Neuerwerbungen beschäftigt bin, kommt sie auch heraus und näher. Und spricht mich überraschend auf Englisch an. Na ja, warum nicht? Sie könnte fünf oder zehn Jahre älter als ich sein und wahrscheinlich Lehrerin. Wir unterhalten uns ein wenig über meine Reise, was ich schon so erlebt habe und noch plane, und dann macht sich jeder wieder auf seinen Weg – sie in ihrem Auto, ich auf dem Rad.

Die Landschaft hinter St. Martin ist auch nicht so aufregend. Allerdings zeichnen sich am nahen Horizont die Berge Les Alpilles ab und mittendrin – wenn man weiß, wo’s ist – Baux-de-Provence. Was als Nächstes auffällt, ist eine lange Leitung, die von West nach Ost die Szene durchschneidet: Ein hässliches Stelzenkonstrukt aus verwitterndem Beton überquert die Straße. Was das wohl ist? Ein modernes Aquädukt? Meine Neugier lässt mich anhalten, und auf einer Leiter klettere ich nach oben. Zwar ist sie abgesperrt, aber sollte ich mich davon irritieren lassen? Da steht nichts davon, dass Hochklettern verboten ist. Es ist nur zu erkennen, dass jemand die Herausforderung vergrößert hat. Ich nehme sie und bin rasch oben, etwa fünf, sechs Meter über dem Boden. Und tatsächlich: Oben schwappt bis zum Rand das Wasser im rechteckigen Querschnitt. Und es steht da nicht einfach nur und verdunstet – es hat eine anständige Strömung. Das ist schon irgendwie seltsam, so ein »Hochfluss«. Von Kanal in dem Sinne, wie ich es bisher fast immer erlebt habe, kann ja keine Rede sein, da dieses Gewässer fließt. Dieser künstliche Fluss ist übrigens nicht der einzige in dieser Gegend. Schon weiter unten in der Crau habe ich ebenfalls Gräben gesehen, die so von der Natur gewiss nicht geschaffen worden waren.

Bis Maussane komme ich noch. Nachdem ich im Supermarkt mal wieder eine Flasche Kakao erstanden hatte und die Milch nicht sauer werden darf, spreche ich ihr kräftig zu, und die Lähmung lässt nicht lange auf sich warten. Omi hat immer gesagt: Wenn Du so schnell trinkst, hast Du einen großen Klumpen Käse im Bauch! Ob es nun Käse oder Quark oder sonst irgendein Gemisch ist, das den Schwerpunkt verändert, das den Kreislauf über das Normale hinaus fordert, das die Kräfte für sonstiges lähmt… jedenfalls ist im Moment nicht viel zu machen. Ich setze mich auf eine Bank unter den Platanen der Straße, und nachdem mir auch das nicht genügend Erleichterung verschafft, gehe ich kurzerhand in die Horizontale und warte auf Besserung. So zu liegen ist jedenfalls schon mal recht entspannend. Allein die Szene ändert sich nicht, und das ist das Einzige, was mir Unruhe verursacht. Aber die scheine ich wohl andauernd zu brauchen, um meine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Jetzt jedenfalls behalte ich erst mal die lichten Baumkronen im Blick, hin und wieder ein vorbeifahrendes Auto im Ohr, und manchmal schließe ich die Augen auch für einen Moment. Das geht schon sehr schön. … Und hast du nicht geseh’n, ist eine halbe Stunde vorbei.

Los, weiter, und jetzt gibt’s auch gleich was zu tun, denn Baux liegt oben am Berg. – Die Auffahrt ist landschaftlich recht schön. Die Landschaft sieht so aus, wie ich sie aus amerikanischen Monumentalfilmen über die Römerzeit in Erinnerung habe: Trocken, aber grün, Sonnen beschienene helle Felsen (wo mal welche durchgucken), Siedlungen ohne Störungen in der Skyline (natürlich hatten die Römer noch keine Antennen auf dem Dach, und auch insgesamt dürften die Häuser ganz anders ausgesehen haben, aber das ist jetzt nicht so wichtig). Sogar ein altes Aquädukt überquert hier das Tal. Jedenfalls sieht es alt aus und nicht so hässlich wie das von vorhin. Ob da wohl noch Wasser drin ist? Ich zähme meine Neugier. Wenn ich jetzt in jeden Graben gucken wollte…

Baux liegt oben am Berg, etwas unterhalb einer Burgruine. Der Gebirgszug reicht aber noch weiter nach oben, und so windet sich die Straße immer weiter in die Höhe. Es sind keine in die Wolken reichenden Höhenzüge, aber nichts, was man in zehn Minuten unter sich lässt. Als ich Baux im Vorbeifahren erreiche, wird sichtbar, dass es sich hier um eine Touristenattraktion handelt. Viele Busse und private PKW stehen herum, Touristen laufen einzeln und in Gruppen entlang der Straße oder beraten, was als Nächstes unter die Lupe genommen wird. Ein Radler fährt an mir vorbei. Er schreit in der Gegend herum, ruft anscheinend einen Bekannten und sagt irgendwas mit Ahoi! Ein Seemann? Wenig später entdecke ich, was den Namen des Ortes so bekannt macht: Eine Felshöhle. Ob nun hier oder an anderen Stellen – in der Gegend wurde Bauxit abgebaut, ein weiches Gestein, das Aluminium enthält, und der Name des Minerals leitet sich von Baux ab. Man hat wohl schon vor längerer Zeit gemerkt, dass mit Bauxit nicht so viel Geld zu machen ist wie mit dem Fremdenverkehr, und seither sind in den Höhlen Ausstellungen entstanden, Restaurants oder einfach nur Plätze, wo Menschen mit Zeugnisbedürfnis ihre Initialen oder andere Schweinereien in den Fels ritzen. Die Höhlen sind das passende Pendant zu dem, was Touristen sonst so erleben: Hitze, Licht, Trubel. Der Berg schirmt das Licht wirksam ab, und infolgedessen ist es in den Höhlen auch angenehm kühl, und wenn nicht irgendjemand herumschreit, dann ist es auch schön ruhig.

Vor einer der Höhlen steht ein tschechischer Bus. Es scheinen gleich mehrere Fahrzeuge zu sein, und die Urlauber sind recht interessant. Es ist ein überwiegend junges Volk, und sie haben Fahrräder dabei, mit denen sie von den Haltpunkten des Busses aus Spritztouren in die Umgebung unternehmen können. Jetzt wird mir auch klar, woher der komische Vogel vorhin mit seinem Ahoi kommt. Ein Seebär war’s wohl weniger. Unter den Radfahrern, die jetzt vor dem Bus herumstehen und beratschlagen, ist auch eine junge, hübsche Frau, Pocahontas steht auf ihrem T-Shirt. Warum treffe ich die hier, und warum kommt sie von so weit her? Wahrscheinlich hat es keine Verheißung, und ganz sicher hat es keine Bedeutung. Ich krame einen Zettel hervor und schreibe meine Adresse drauf und (auf Englisch) dass ich sie gern wieder sehen würde – nur für den Fall, dass wir doch noch miteinander zu tun kriegen. Und da sich das so spontan nicht ergibt und ich nur andere Leute aus der Gruppe nach ihrer Herkunft und ihren Zielen befragen kann, stecke ich den Zettel schließlich in die Lenkertasche ihres Fahrrades – und das war’s dann. Wer weiß schon, wann man sich im Leben wieder einmal begegnet?

Meine Fahrt führt mich noch weiter bis ganz nach oben. Hier kann ich Baux überblicken, die Burg, die Crau, und wenn die Sicht nicht beschränkt wäre, könnte ich wahrscheinlich auch das Mittelmeer von hier aus sehen. Weiter geht’s nun nicht mehr, also kehre ich wieder um und wähle ab Baux einen anderen Weg, weiter in Richtung Osten. Noch einmal komme ich an den Bussen vorbei, fahre auch eine Idee langsamer, aber dann halte ich mich nicht länger auf.

Noch eine zweite Passage über die Berge markiert Michelin grün, und darum unternehme ich wenige Kilometer weiter östlich einen erneuten Ritt nach Norden. In vielen Kurven windet sich die Straße langsam und flach nach oben. Aber je weiter es nach oben geht, desto länger zieht es sich hin, und ich überlege mir, ob ich wirklich auf der anderen Seite hinab und dann die ganze Strecke wieder zurückfahren will. Genügt es nicht, oben einfach mal einen Blick in die Runde zu werfen und dann sofort wieder umzukehren? Die Route hatte ich außerdem so geplant, dass ich auf der anderen Seite des Berges für die Ab- und Auffahrt zwei verschiedene Straßen benutze. Eine davon ist allerdings nur ein unbefestigter Weg. Und als ich schließlich oben bin, finde ich diesen Weg nicht. Also laufe noch ein wenig im Wald herum und hoffe auf eine Stelle mit guter Aussicht. Das müssen vor mir schon andere versucht haben. Die Spuren der Zivilisation sind unübersehbar. Schweinebande! Einen richtigen Ausblick nach Norden gewinne ich allerdings nicht. Stets sind wenigstens ein paar Bäume im Blick. Aber was soll’s? Wieder am Fahrrad angekommen, steuere ich mein Gefährt zunächst doch in Richtung Norden, doch als auf den ersten 200 Metern steiler Abfahrt immer noch keine zweite Route auffindbar wird, kehre ich wieder um. Es muss ja nicht sein.

Nach dem Erreichen des Passes geht es nun in einer langen Abfahrt durch viele Kurven wieder in die Ebene zurück. Erneut passiere ich Maussane, diesmal allerdings einen weiter östlich gelegenen Ortsteil, und dann folge ich dem Höhenzug der Alpilles in Richtung Osten. Die Landschaft ist karg: Felsen, ein paar Büsche, auch mal ein paar Bäume, und insgesamt wirkt das alles recht trocken. Trotzdem ist es sehr reizvoll, vor allem so von der abendlichen Sonne in ein goldenes Licht getaucht. Auf den ersten paar Kilometern begleitet mich noch einer der Kanäle, der manchmal so randvoll schwappt, dass man meinen könnte, es sei Hochwasser. Da ich das Gefühl habe, bergan zu fahren, frage ich mich, wieso das Wasser in die gleiche Richtung fließt, in die ich fahre. Das wäre dann ja doch etwas merkwürdig. Wenig später verschwindet das Gewässer jedoch; vielleicht wird es in einer Leitung durch den Berg geführt, über den ich jetzt hinweg muss.

Mit dem Verlassen der Alpilles in Richtung Süden habe ich den Wind im Rücken, der mir in der Crau so zu schaffen gemacht hat. Ich mache mir zwar keine allzu großen Hoffnungen, weil der Wind für Radfahrer ja grundsätzlich von vorn kommt und realistischerweise auch nicht den ganzen Tag über konstant bläst, aber seine Unterstützung ist trotzdem noch beeindruckend. Mit hohem Tempo geht es voran. Zwar ist diese Geschwindigkeit nicht so optimal, um einen Platz für die Nacht zu suchen, aber langsam wird es wirklich Zeit, sich Gedanken über einen geeigneten Schlafplatz zu machen. Was darf’s denn heute Abend sein? Ein Hotel? Na ja, die letzte Dusche liegt schon wieder drei Tage zurück. Das wäre insgesamt sicherlich keine schlechte Wahl. Aber erst mal muss ich eins finden.

Nach Sonnenuntergang führt der Weg durch einen Wald, in dem aller paar hundert Meter rechts und links Grundstücke erkennbar sind. Es ist eine eigentümliche Landschaft, im Grunde recht trocken, aber doch geschlossen grün und durchzogen von randvollen Kanälen, die teilweise durch Pflanzenbesatz oder Beschädigung so alt wirken, dass man sie für Bäche oder kleine Flüsse halten könnte. Nur verlaufen sie auf so hohem Niveau, dass sie sich ohne festes Bett im Laufe der Zeit sicherlich schon einen anderen, tiefer gelegenen Weg gesucht hätten.

Eines der Grundstücke ist ein feines Restaurant. Es könnte auch ein Hotel sein. Ich schaue es mir etwas näher an, aber das ganze Ambiente wirkt so gediegen und fein, dass ich hier wohl deplaziert wäre. Also weiter. Ein paar Minuten später sehe ich rechts ein größeres Gebäude. Es wirkt so ein bisschen wie ein Internat, könnte auch eine Jugendherberge sein. Dann wäre es genau das Richtige für mich. Ich verlasse die Straße und nähere mich dem Haus über einen geschotterten Weg. Seitlich des Gebäudes verläuft eine alte, hohe Steinmauer und durch eine Torfahrt kann ich erkennen, dass auf der Wiese dahinter Volleyball gespielt wird. Na, warum nicht? Man muss ja nicht andauernd Rad fahren. Ich stelle das Rad ab und öffne die Tür. Es läuft allerlei junges Volk herum, und es dauert nicht lange, bis ich dem Herbergsvater über den Weg laufe. Ich spreche ihn an. Er erklärt mir, dass dies hier weder ein Hotel noch eine Jugendherberge sei. Hm, und was will er mir damit sagen? Aber letztlich scheint die Übernachtung kein Problem zu sein. Er möchte 100 Francs für ein Einzelzimmer haben. Die Dusche ist auf dem Flur. Na und? Hat der Mann keine Ahnung davon, was Herbergen sonst so kosten? Das ist doch geradezu ein Schnäppchen. Vom übrigen Unterhaltungswert mal ganz zu schweigen. Ich schlage ein und bezahle ihn auch gleich, was nun wiederum ihn zu erstaunen scheint – aber er nimmt’s dann doch an. Ich räume meine Sachen in das Zimmer und beschließe, die Volleyballer noch kurz zu besuchen, bevor es endgültig dunkel wird.

Gesagt, getan. In voller Kriegsbemalung trete ich neben das Spielfeld und schaue zu. Die Spieler mögen so zwischen 15 und 19 sein, mehrheitlich Mädchen, und sie sprechen englisch – hin und wieder zumindest. Das scheint ihnen wohl vertrauter zu sein, und darum und wegen ihrer Mundart nehme ich an, dass sie Amerikaner sind. Eine der Mannschaften ist der anderen deutlich unterlegen, obwohl sie beide in keiner Liga spielen. Ich bin sicherlich kein guter Volleyballer, bis zur fünften oder sechsten Klasse waren meine Angaben so katastrophal, dass sie mit Sicherheit einen Angabenwechsel zur Folge hatten, aber meine Angaben haben sich gebessert, und hier könnte ich sicherlich noch helfen. Und es dauert auch nicht lange, bis ich danach gefragt werden. Na ja, pourquoi pas? Ich reihe mich in die schwächere Mannschaft ein, und von da an wendet sich das Blatt etwas. Aber gezählt wird hier ohnehin nicht sehr genau. So geht das bei immer noch ziemlich heftigem Wind bis in die Dunkelheit. Na, war doch prima. Als wir das Haus wieder betreten, frage ich eins der Mädchen, woher die Gruppe komme. »From America, unfortunately« sagt sie. Hm? Wollte sie mich vielleicht verwirren? Solche unpatriotischen Zweifel habe ich ja noch nie aus den USA gehört. Aber ich komme nicht dazu, nachzufragen. Der Betreuer der Jugendlichen mahnt. Jetzt scheint die Vorbereitung der Nachtruhe angesagt zu sein. Es geht auf zehn.

Nach meiner Dusche und einem kleinen Nachtmahl steige ich wieder hinab ins Erdgeschoss, weil dort noch immer Leben zu sein scheint. Ich spiele eine Runde Karten mit, dann taucht der Betreuer wieder auf und verscheucht seine Schäfchen. Na gut, ist ja auch wirklich Zeit. Wahrscheinlich besuchen sie tagsüber eine Schule oder etwas Ähnliches, und da hat es keinen Wert, den halben Tag durchzuhängen, weil der Schlaf fehlt. Ich habe keine solchen Anforderungen und versuche, noch einmal mit dem Betreuer ins Gespräch zu kommen. Aber der scheint daran kein Interesse zu haben, bespricht sich jedenfalls intensiv mit einer Frau, die wohl einen anderen Teil der Gruppe unter ihren Fittichen hat. Allerhand, die passen gut auf ihr Jungvolk auf. Aber günstiger macht dies die Tarife sicherlich nicht. Wenn ich daran denke, wie das vor sieben Jahren in Chichester war… Die jüngsten Kursteilnehmer waren knapp 14, aber aufgepasst hat da niemand. Jedenfalls einmal davon abgesehen, dass wir alle bei unseren jeweiligen Landlords oder -ladies untergebracht waren.

Und so geht auch dieser Tag zu Ende.

7. Juni 7. Juni9. Juni 9. Juni